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25.05.2005
Technikfolgenabschätzung und Politik
Jahrestreffen der Technikfolgen-Forscher und -Forscherinnen in Wien
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Fünfte Österreichische TA-Konferenz des Instituts für
Technikfolgen-Abschätzung (ITA) der Österreichischen Akademie
der Wissenschaften (ÖAW) am Montag, 30. Mai.
Alle, die Technikfolgenabschätzung (TA) betreiben,
eint trotz aller Unterschiede die Absicht, Politik mitzugestalten.
Technikfolgenabschätzer haben das Ziel, einen konkreten Beitrag zur
Entscheidungsfindung zu leisten - was auf sehr unterschiedliche Weise
erreicht wird.
Allerdings wird die Expertise der Technikfolgenabschätzung von den
Adressaten keineswegs immer angenommen. Das Verhältnis von TA und
Politik ist ein spannungsgeladenes und aktuelles Thema. Die fünfte
österreichische TA-Konferenz stellt diese Ambivalenz in den
Mittelpunkt der Diskussion. Der Zeitpunkt scheint dafür gut geeignet:
Im Juni 1985, also vor genau 20 Jahren, wurde die wissenschaftliche
Technikfolgenabschätzung in Österreich erstmals institutionell
verankert, und zwar - anders als in vielen anderen Staaten - an der
Akademie der Wissenschaften.
Die Eröffnungsvorträge werden sich dem Verhältnis von TA und
Politik aus der Sicht dreier Länder nähern: Prof. Armin GRUNWALD vom
Büro für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag, Dr.
Sergio BELLUCCI vom Schweizer Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung
und Prof. Gunther TICHY, der Leiter des Instituts für
Technikfolgen-Abschätzung in Wien, werden aus ihren Erfahrungen berichten.
Zwischen 11:30 und 13:00 werden fünf Vertreter österreichischer
Auftraggeber von TA am Podium diskutieren: OR DI Andreas TSCHULIK
(Lebensministerium), MinR Mag. Ingolf SCHÄDLER (BMVIT), Dr. Michael
STAMPFER (WWTF), SC in Ruhe Dr. Norbert ROZSENICH (ÖGTP) und Mag.
Michael BINDER, Rat für Forschung und Technologieentwicklung.
Moderation: Dr. Birgit DAHLHEIMER (ORF-Ö1).
Spannende Diskussionen sind in den vier Sitzungen am Nachmittag zu
erwarten: "Impact durch Methode?", "TA und gesellschaftliches
Lernen", "Ist Österreich anders?" und "Internationale Perspektiven".
Insgesamt 14 Referenten aus Deutschland, der Schweiz und Österreich
werden das Thema TA und Politik aus der Forscherpraxis beleuchten.
Weitere Informationen
Wissenschaftlicher Kontakt:
Doz. Dr. Michael Nentwich
Institut für Technikfolgen-Abschätzung
Strohgasse 45
A-1030 Wien
T +43 1 51581-6583
mnent@oeaw.ac.at
www.oeaw.ac.at/ita
Büro für Öffentlichkeitsarbeit der
Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, 1010 Wien
T +43 1 51581-1218, 1219, 1235
F +43 1 51581-1227
public.relations@oeaw.ac.at
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