Die Forschungsstelle für Sozioökonomie ist eine von vier sozialwissenschaftlichen Einrichtungen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Ihre Arbeitsschwerpunkte umfassen zwei miteinander verknüpfte Bereiche: Im ersten Bereich stehen die Veränderungen der Rolle des Staates im Lichte der europäischen Integration und Transnationalisierung von Wirtschaftsabläufen im Zentrum der Untersuchungen. Der zweite Bereich fokussiert die Bedeutung neuer Medien- und Kommunikationstechnologien als eine wichtige Voraussetzung für die Veränderung der Staatsaufgaben und der daraus entstehenden neuen Regulierungserfordernisse auf supra- und internationaler Ebene. Zentrale Begriffe in beiden Forschungsbereichen sind die Institution und die Dynamik ihrer Veränderung. Prominente Beispiele unserer Forschungsarbeiten sind die Institution des Wohlfahrtstaates und die Institution des Informationsmarktes. Dabei werden die Transformationen dieser Institutionen an praktischen Fallbeispielen studiert und für neue Theorieansätze fruchtbar gemacht.
Die Forschungsstelle für Sozioökonomie wird am Tag der Offenen Tür allen Interessierten ihre wichtigsten Forschungsarbeiten der letzten Jahre in kurzen Vorträgen vorstellen und mit den Gästen diskutieren. Die Vorträge am Nachmittag werden auch durch entsprechende Visualisierungen (Overhead- und Computervorführungen) unterstützt.