Einladung zum Symposium

SITUATION UND PERSPEKTIVEN DER LINGUISTIK IN ÖSTERREICH

Donnerstag, 20. November 1997, 9.00 - 16.00 Uhr

Österreichische Akademie der Wissenschaften,
Sitzungssaal, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, 1010 Wien

 

ANMELDUNG

Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldung per Fax z. Hd. Frau Triska, 01-51581-275
oder per email an lisbeth.triska@oeaw.ac.at

 

HINTERGRUND

Die Österreichische Akademie der Wissenschaften bestimmt für alle Forschungsbereiche ihre inhaltlichen und strategischen Optionen neu. Dies geschieht im Mittelfristigen Forschungsprogramm, dessen Kern zunächst eine externe Evaluierung der Einrichtungen der verschiedenen Forschungsbereiche ist. Dem folgt ein Symposium, bei dem in einer öffentlichen Programmdiskussion darüber nachgedacht werden soll, wie sich die österreichische Situation im jeweiligen Bereich darstellt und welche besonderen Aufgaben innerhalb der österreichischen Forschung die Einrichtungen der Akademie übernehmen können und sollen. Am 20. November 1997 findet ein solches Symposium für den Bereich ,Linguistik und Kommunikations-forschung" statt.

 

PROGRAMM

Eröffnung

9.00

Herwig Friesinger, Sekretär der philosophisch-historischen Klasse
der Österreichischen, Akademie
der Wissenschaften

 

Wolfgang U. Dressler:
Einleitung zur Verbindung der beiden Schwerpunkte der Kommission:
Aphasie/Neurolinguistik und Kindersprache

 

 

Teil A: Neurolinguistik bei der Erforschung und Rehabilitation von aphasischen Sprachstörungen

Vortrag:

9.30

Walter Huber (Rheinisch Westfälische Technische Hochschule, Aachen):
Sprachliche Reorganisation bei Aphasie

Impulsreferate:

10.00

Paul Schönle (Kliniken Schmieder, Konstanz):
Die Bedeutung von ereigniskorrelierten Potentialen in der Sprachtherapie

10.15

Gernot Schnaberth (Neurologisches Krankenhaus Rosenhügel, Ludwig Boltzmann Gesellschaft,
Institut für Hirnkreislaufforschung, Wien):
Neuropsychologie in der Frührehabilitation von Schlaganfallpatienten

10.30

Kaffeepause

10.50

Jacqueline Stark (Kommission für Linguistik und Kommunikationsforschung der
Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien):
Schnittstellen: Aphasieforschung und Rehabilitation: Erkenntnisse aus der Forschungstätigkeit
der Kommission für Linguistik und Kommunikationsforschung über Langzeitstudien

11.05

Jürgen Tesak (Klinik Bavaria, Akademie für medizinische Rehabilitation, Kreischa):
Klinische Linguistik und Sprachtherapie

11.20

Podiumsgespräch Aphasieforschung und Neurolinguistik in Österreich und an der ÖAW.
Friedler (SMZ-Ost), W. Huber, P. Schönle, G. Schnaberth, J. Stark, J. Tesak Verlesung von zusätzlichen
Kurzstatements zum Thema

12.30

Mittagsbuffet

 

Teil B: Was kann die Linguistik zur Förderung sprachauffälliger Kinder beitragen?

Vortrag:

13.30

Annemarie Schaerlaekens (Universität Leuven):
Primäre Diagnostik und Nachuntersuchung sprachauffälliger Kinder

Impulsreferate:

14.00

Ursula Stephany (Universität Köln):
Kindersprachforschung - weshalb und wie?

14.15

Chris Schaner-Wolles (Universität Wien):
Linguistische Aspekte der Spracherwerbsforschung in Österreich

14.30

Karl Rieder (Pädagogische Akademie, Wien):
Zum Stellenwert der Linguistik in der schulischen Förderung kommunikationsbeeinträchtigter
Kinder in Österreich

14.45

Podiumsgespräch Kindersprachforschung in Österreich und an der ÖAW

16.00

Ende


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Letzte Änderung: 20.11.1997 09:45