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Die Behandlung von Tritiumemissionen aus Fusionsreaktoren in Studien zur Technikfolgenabschätzung

ITA-Seminar: Martin Kalinowski,
Interdisziplinäre Arbeitsgruppe Naturwissenschaft,
Technik und Sicherheit (IANUS) an der TU Darmstadt

http://www.tu-darmstadt.de/ze/ianus/welcome.htm


Termin:
21.03.2001
17:00

Ort:
Bibliothek des Instituts für Technikfolgen-Abschätzung (ÖAW)
Strohgasse 45, 3. Stock
A-1030 Wien
Tritium ist der Brennstoff für geplante Fusionsreaktoren der ersten Generation. Aufgrund seiner Radioaktivität und hohen Mobilität stellen Emissionen von Tritium eine besondere Herausforderung für den sicheren Betrieb von Fusionsreaktoren dar. In zahlreichen technischen Studien wurden Emissionsszenarien und deren mögliche radioökologische Folgen untersucht. Im Vortrag werden die Ergebnisse dieser Studien einander gegenüber gestellt. Dabei wird deutlich, dass die technischen Prognosen um mehrere Größenordnung variieren und Worst-Case-Szenarien nicht genehmigungsfähige Folgen haben können. TA-Studien müssen diese Komplexität reduzieren. Anhand von Beispielen wurde aufgezeigt, wie in TA-Studien mit den Unsicherheiten umgegangen wurde. In einigen Studien wurde zwar die technische Machbarkeit eines sicheren Tritiumeinschlusses suggeriert, dabei wurden die Risiken und Unsicherheitsmargen jedoch nicht ausreichend verdeutlicht.

Information:
Institut für Technikfolgen-Abschätzung der ÖAW

Anmeldung erbeten unter:
Tel.: (+ 43 1) 7102510/6582, Fax: (+43 1) 7109883, E-Mail: torg@oeaw.ac.at


 
Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW)
A-1010 Wien
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Tel.: (+43 1) 51581-0
webmaster@oeaw.ac.at

last update: 2002/08/22
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